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Friedrich Ani: Abknallen

Als ein Serienmörder die 24-jährige Tochter eines Staatssekretärs im Bayerischen Innenministerium entführt, beginnt eine Großfahndung in München und Bayern. Was alle insgeheim befürchten, trifft jedoch nicht zu. Natascha ist noch am Leben und wehrt sich auf ihre Weise - und beschwört damit ein neues, unauslöschliches Drama herauf.

Emons · 1997 · 232 Seiten


[Note: 3] Ein sehr eigenwilliges Buch - man erfährt viel vom Mörder selbst, der sich in fast endlosen Monologen, in denen er aber immer mit einer Bezugsperson redet, vorstellt. Aber man kennt bald auch die Sicht der Eltern der Entführten und die Lage der Polizei, die auf der Suche nach einem Serienkiller ist. Anstrengend fand ich zweierlei: einmal wird auf Teufel komm raus ständig Bezug auf München genommen, auch dort, wo es wirklich nicht wichtig wäre, noch Straßennamen einzubauen, und zum anderen befinden sich auf 233 Seiten nur 7 Kapitel, geschrieben wird größtenteils ohne Absätze. Das ist einfach hart zu lesen, rein vom Optischen. [Nicole]


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