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Nikola Hahn: Die Detektivin

Frankfurt am Main, 1882: Die 23-jährige Victoria Könitz, Tochter aus großbürgerlichem haus, fühlt sich in ihrer passiven gesellschaftlichen Rolle eingeengt und rebelliert dagegen. Besonders ihrer Mutter Henriette gefiele es, wenn sie sich wie ihre jüngere Schwester mehr für Handarbeit und Klavierunterricht interessierte, und auch ihr Vater sähe sie lieber verheiratet. Nach einem Volksfest im Stadteil verschwindet das Dienstmädchen ihrer Tante Sophia auf mysteriöse Weise. Während der junge Kommissar Richard Biddling zunächst an einen normalen Vermisstenfall glaubt, ist Victoria der festen Überzeugung, dass Emilie, die sich vor allen Dingen um Sophias heißgeliebte Pflanzen in der Orangerie, dem Glashaus, gekümmert hat, einem Verbrechen zum Opfer fiel. Victoria, die heimlich Detektivgeschichten und kriminalistische Lehrbücher liest, vermutet, dass die Lösung des Falles mit einem Geheimnis im Glashaus zusammenhängt. Sie stellt auf eigene Faust Ermittlungen an und gerät mit Biddling aneinander, der sich von einer Frau nicht belehren lassen will.

Heyne · 1998 · 435 Seiten



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