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Jacques Berndorf: Eifel-Blues

"Was will eine Prostituierte aus Köln nachts in der Eifel? Es ist kaum zwei Tage her, wir haben drei Leichen, zwei halbtotgeschlagene Männer, und eigentlich wissen wir nichts, absolut nichts. Sie sollten mit schnell die Rechnung machen, Herr Doktor." "Glauben Sie, daß Sie keine Zeit mehr haben, um mich zu bezahlen?" Er grinste. Drei Tote neben einem scharf bewachten Bundeswehrdepot in der Eifel: Verkehrsunfall? Eifersuchtstragödie? Spionageaffäre? Der Journalist Baumeister wird krankenhausreif geschlagen, sobald er seine Recherche begonnen hat. Aber das macht seine verbissene Wut nur noch größer.

Grafit · 1989 · 260 Seiten


[Note: 1] Erfrischend brummig-kauziger Journalist recherchiert in einem wahrlich undurchsichtigen Fall, in dem am Ende alles vollkommen anders als gedacht ist - und dennoch bleibt der Fall nicht unbedingt unrealistisch oder unlogisch. Der Autor ist vom Fach und hat sicher auch bei der Persönlichkeit des Siggi Baumeister ein paar Anleihen bei sich selbst genommen. Ein sehr kurzweiliges und spannendes Debüt! [Nicole]

[Note: 5] Die Erwartungen an das erste Buch dieses hoch gelobten Kult-Autors waren hoch geschraubt. Umso größer war die Enttäuschung. Gähnende Langeweile, ellenlange Kapitel ohne Absätze in einer Story, die sich über 250 Seiten träge dahinschleppt. Eine Chance bekommt Berndorf noch. Vielleicht war sein erstes Buch ja nur ein Versuch... [Dr. Hasenbein]


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