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Wolf Haas: Silentium!

Katholische Internatsschüler werden für ihre Sünden besonders böse bestraft: Die beiden Buben, die lieber Tischfußball spielen, als die heilige Sonntagsmesse zu besuchen, finden im Kickergerät prompt eine abgehackte Hand. Pikanterweise gehört sie einem Toten, an dem sich ein Bischofskandidat sexuell vergangen hat. Wen anders als den verstockten Privatdetektiv Brenner sollte der Salzburger Klerus mit der Aufklärung dieser Affäre betrauen? Zumal es nach einem zweiten unappetitlichen Todesfall plötzlich auch für die Salzburger Festspiele 'Silentium!' heißen könnte.

rororo · 1999 · 222 Seiten


[Note: 3] Also, im Vergleich zu den anderen fand ich diesen Band ziemlich verworren, hatte Mühe, dem Erzähler am Kneipenstammtisch zu folgen. Besonders bei den 23 Plastiktüten, die eine ge(wichtige) Rolle beim Fall spielen, habe ich den Faden verloren. Deshalb diesmal auch eine geringere Bewertung. [Nicole]

[Note: 1] es ist der erste (und bisher einzige) wolf-haas-krimi, wenn man diese werk überhaupt noch krimi nennen kann, den ich gelesen habe. und ich bin begeistert davon, und zwar so begeistert, dass ich dieses buch zu meiner maturalektüre gewählt habe. am besten gefällt mir der anfang, wie wolf haas' protagonist sich an sein "vorleben" als internatschüler erinnert und vom begriff "gerüche" langsam zu "gerüchte" hinüberdynamisiert. (eben wie silen_ium :-) ) absolut empfehlenswert, auch wenn man ein paar seiten braucht, um sich in den eigenwilligen schreibstil einzulesen. [samuel]

[Note: 0] Vielleicht bin ich ja etwas zu altmodisch: Aber von wem, wenn nicht von einem Schriftsteller, kann man erwarten, dass er halbwegs die Grammatik beachtet und ganze Sätze mit Subjekt und Prädikat verwendet. Es mag ja ein originelles Stilmittel sein, einen Roman in Umgangssprache zu schreiben. Aber ich persönlich habe es nicht länger als 70 Seiten ausgehalten. Und mir vorgenommen, künftig keine Bücher mehr von Wolfgang Haas in die Hand zu nehmen. [Dr. Hasenbein]

[Note: 2] oiso i hob des buach glesn ois buchvorstellung via d'schui. des buach is voi schwa zan vasteh, owa mir hots trotzdem voi gasn daugt. olle de wos des jetzt net lesn kinan auf deitsch nuameu: das buch habe ich für eine buchvorstellung gelesen. ich hatte mühe den text zu verstehen, trotzdem hat mir das buch sehr gefallen. [pauli]


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