sehr gut (1)
gut (2)
befriedigend (3)
ausreichend (4)
mangelhaft (5)
ungenügend (6)
Seit Jahren verfolgt Thomas Scheib, Fallanalytiker beim BKA, die Spur eines Mörders. Alle zwei Jahre am 14. September bringt vermutlich ein Mann eine junge Frau in seine Gewalt, tötet sie und lässt sie verschwinden. Fünf Leichen wurden im Laufe der Zeit gefunden, vier Frauen gelten als vermisst. Nur für den 14. September 1990 gibt es kein Opfer und keinen passenden Vermisstenfall. In einer Pressemeldung weist Scheib auf das fehlende Opfer hin und hofft, dass sich eine wichtige Zeugin findet.
rororo · 2002 · 315 Seiten
Zweifellos spannend. Aber der Erzählstil nervt. Die Spannung wird aufgebaut, indem die einzelnen Kapitel immer wieder mit Sätzen enden wie: "Danach überstürzten sich die Ereignisse", "Die Chance dazu bekam er nicht mehr", "Er wusste noch nicht, dass er damit einen entscheidenden Fehler gemacht hatte". Dieser Erzählstil eines allwissenden, ja altklugen, Erzählers ätzt auf die Dauer ziemlich. Außerdem braucht man die Liste der 42 Hauptpersonen am Anfang des Buches tatsächlich, um nicht den Überblick zu verlieren. Und auch dieses Buch beweist: über 400 Seiten sind meistens zuviel des Guten für einen Krimi. [Dr. Hasenbein]
Der Erzählstil ist gewöhnungsbedürftig, aber reißt mit. Der Leser bekommt schnell einen Verdacht, verwirft ihn wieder, erneuert ihn und weiß am Ende fast nicht mehr, was er glauben soll. Ein geübter "Krimiauflöser" wird aber wohl doch schnell auf den Trichter kommen. Selbst das jedoch hielt mich nicht davon ab, den Roman innerhalb von 24 Stunden durchzuackern, weil ich doch unbedingt wissen wollte, wie nun alles wirklich war. Der Showdown allerdings war nicht so fulminant wie erhofft, deshalb gibt's Punkteabzug in der B-Note. Dennoch kein Krimi, den man einfach mal so anfangen und beiseite legen kann, definitiv Suchtgefahr. [Nicole]
Offensichtlich unter Zeitnot geschrieben: Sehr verwirrende Handlung, völlig abweichend von dem früheres feinsinnigen Stil. Schade. [Freudenberg, Reinhardt]
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