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Gert Anhalt: Tote mögen keine Sushi

Hamada Ken ist Privatdetektiv in Tokio. Cool wie Humphrey Bogart will er sein, aber es reicht nicht ganz für die große Nummer. Doch da steht eines Tages der schwer reiche Unternehmer Takahana in Hamadas Bürocontainer und bietet ihm ein fürstliches Honorar für einen läppischen Job: Er soll als Geldbote nach "Frankufuroto" fliegen. Hamada wittert die Chance seines Lebens und greift zu. Leider nehmen die Dinge eine unerwartete Wendung. In Frankfurt mischt man ihm ein Betäubungsmittel ins Essen, und am nächsten Morgen erwacht er in einem Park neben einem enthaupteten Manager. Das blutige Samuraischwert hält Hamada noch in der Hand. Nun ist guter Rat teuer...

Droemer/Knaur · 2002 · 294 Seiten


[Note: 1] Ich fand das Buch sehr interessant und vor allem lustig. Selten habe ich über einen Detektiv (oder besser "Möchtegern"-Detektiv) so sehr gelacht. Hamada wurde von seiner ersten tollpatschigen Handlung an zu einer meiner Lieblingshelden überhaupt. Allerdings war das Buch an einigen Stellen auch sehr schockierend. Ich lernte aber auch viel über japanische Sitten und Japans Vergangenheit. Ein spannendes Buch durch und durch, das mich sehr gefesselt hat. [Rosalie Cremer]


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