sehr gut (1)
gut (2)
befriedigend (3)
ausreichend (4)
mangelhaft (5)
ungenügend (6)
Oma Ohler ist verzweifelt, die Welt um sie herum ist nicht mehr in Ordnung: Ihre Enkelin Anna hat ein Verhältnis mit dem Bauunternehmer Bliesheim und sich einer Clique angeschlossen, die mit Bargeld nur so um sich schmeißt. Annas Ehemann Rolli droht an der Situation kaputt zu gehen. Und jetzt ist auch noch Kinsi verschwunden. Kinsi wohnt im gleichen Dorf wie Oma Ohler, gilt als geistig zurückgeblieben und hät sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser. Mit dieser Geschichte wendet sich die alte Dame an Siggi Baumeister. Aber Baumeister kann Oma Ohler nicht helfen, schließlich ist er kein Privatdetektiv oder Pfarrer, sondern Journalist. Wenig später wird Kinsi gefunden, erhängt in einer Scheune. Nun wird Baumeister doch neugierig und hört sich um. Einiges ist schon komisch: Die bevorzugte Lektüre des vermeintlich geistig Zurückgebliebenen waren Bücher von Mann, Böll und Grass. Außerdem wollte er in Kürze heiraten - hat sich Kinsi wirklich selbst umgebrach? Dann wird die Leiche von Elvira Klein, ein Mitglied von Annas Clique entdeckt - eindeutig ermordet. Ein Motiv für die Tat ist nicht zu erkennen. Baumeister geht der Spur des Geldes nach - woher stammen die Scheine, die die Clique gemeinnützig unter das Volk brachte? Als auch Anna getötet wird, gibt es endlich Verdächtige: Ehemann Rolli, der es aus Eifersucht getan haben kann, und Bauunternehmer Bliesheim, der entweder eine lästige Geliebte oder eine gefährliche Mitwisserin loswerden wollte. Aber in welchem Zusammenhang stehen die anderen Toten zu diesem Fall? Der Journalist bekommt viel zu tun, und das zu einer Zeit, in der seine Freunde Rodenstock und Emma in den USA unterwegs sind, dafür aber Tante Anni seinen Hof okkupiert. Und Vera? - Vera tritt beim LKA eine neue Stelle an, weit weg von Baumeister...
Grafit · 2002 · 288 Seiten
Das erste Mal, dass ich einen Krimi mit Baumeister gelesen habe und ja, man geht ihm gern auf den Leim -) Zufaelle gibts ja manchmal im Leben, aber einiges fand ich dann doch zu... zufaellig und daher eher unglaubwuerdig. [werner knoefel]
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