direkt zum Inhalt springen

Impressum | E-Mail | Startseite

Friedrich Ani: Süden und der Straßenbahntrinker

Tabor Süden hat Urlaub, baut Überstunden ab und tut nichts, außer sich gelegentlich mit Sonja Feyerabend zu verabreden. Doch dann wird er überraschend ins Dezernat 11 gerufen: Dort nervt ein Mann alle Kommissare, und sie werden ihn nicht mehr los. Jeremias Holzapfel kam auf die Vermisstenstelle, um mitzuteilen, er sei wieder da. Kurios daran ist nur: Niemand hat ihn als vermisst gemeldet! Und so nimmt sich Süden diesem seltsamen Rückkehrer an - und tritt mit ihm eine Reise in eine schmerzhafte Vergangenheit an ...

Knaur · 2002 · 203 Seiten


[Note: 3] Auf die Idee muss man erst mal kommen: Einen Krimi zu schreiben über einen Vermissten, den niemand vermisst. Vielleicht die schönste der Geschichten um den Kommissar auf der Münchner Vermisstenstelle. Allerdings bestätigt sich hier, was ein Rezensent mal schrieb: Ani hat kein Talent, sich Namen für Romanfiguren auszudenken: Sonya Feierabend, Jeremias Holzapfel... [Nihil]

[Note: 4] Klar ist Kommissar Süden ein ziemlich eigenwilliger Vertreter seines Standes, aber es fiel mir doch schwer, mir die Szenerie vorzustellen, mich ihn ihn hineinzuversetzen und seine Sicht der Dinge zu verstehen. Der Band ist relativ dünn, so bleiben viele Beschreibungen dünn, die es vielleicht für einige Leser braucht, die sich nicht so gut in München auskennen - und zudem blieb bei mir sehr lang das Mitfiebern beim Lesen auf der Strecke. Vielfach war mir einfach nicht klar, wo soll es hingehen mit dem Fall? Wo ist der Mord? Wo das Motiv? Gegen Ende wird das Geschen doch noch spannender. Doch alles in allem kann ich offensichtlich die Euphorie um diese Serie nicht teilen. [Nicole]


Dein Kommentar?

Wir freuen uns immer über Anmerkungen, Kritiken und kleine Rezensionen zu den Krimis, schließlich kann man nicht selbst alles lesen und ist froh, wenn schon jemand sagen kann, ob der Krimi was taugt oder nicht. Leider gibt es viele Spaßvögel auf der Welt ;-) und so ist diese Funktion moderiert, sodass die Kommentare erst nach Freischalten sichtbar sind. Das soll dich aber nicht von deiner Meinung abhalten! E-Mail-Adresse und Homepage werden nicht veröffentlicht und sind auch keine Muss-Angaben. Spam, Werbung und Kommentare, die sich nicht auf den Krimi beziehen, zu dem kommentiert wurde, werden gelöscht.

Name:

eMail:

Homepage (mit http://):

Deine Meinung:

Bewertung (Schulnote):

    

zum Seitenanfang