sehr gut (1)
gut (2)
befriedigend (3)
ausreichend (4)
mangelhaft (5)
ungenügend (6)
Drei ermordete CSU-Mitglieder an einem Tag! Die Staatsregierung, die Münchner Stadtoberen und selbstverständlich auch die Presse stehen Kopf. Aus Gründen der Freistaatsraison gilt es nun, der Gefahr, dass Neugierige einen Blick hinter die Fassade bayerischer Politik werfen könnten, entschlossen entgegenzutreten. Da ist es ganz praktisch, dass die Tochter des dritten Toten, eines einflussreichen Rechtsanwalts, verschwunden ist. Bevor es Hauptkommissar Benedikt Schwaiger gelungen ist, das halbblinde Mädchen aufzuspüren, hat man aus der Verschwundenen nach diskreter Einflußnahme der Staatskanzlei bereits eine flüchtige Haupttatverdächtige gemacht.
Emons · 1996 · 195 Seiten
Dies ist der erste Krimi von Friedrich Ani, der selbst im Münchner Stadtteil Giesing wohnt. Als er dieses Buch als Auftragsarbeit für den Kölner Emons-Verlag schrieb, der sein erfolgreiches Regionalkrimi-Konzept vom Rheinland auf den Süden ausdehnen wollte, ahnte niemand, dass Ani mal den Deutschen Krimipreis gewinnen würde. Sicherlich kein Krimi wie jeder andere, aber lesenswert! [Nihil]
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