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Petra Oelker: Der Sommer des Kometen

Hamburg im Juni des Jahres 1766: Drückende Schwüle liegt über der Stadt, in den engen Gassen steht die modrige Luft, nur kurze, unberechenbare Gewitterstürme unterbrechen die seit Wochen herrschende Flaute. Auf dem Gänsemarkt steht ein mysteriöser Kometenbeschwörer und warnt vor nahenden Unheil. tatsächlich sterben in Hamburg und im benachbarte Altona kurz nacheinander drei wohlhabende Männer unter seltsamen Umständen. Als Claes Hermanns, Großkaufmann und Mitglied der ehrbaren Commerzdeputation, sich bereit erklärt, bei der Suche nach dem Mörder zu helfen, ahnt er nicht, in welch düstere Geheimnisse er sich damit verstricken wird. Nur gut, dass just in diesen Tagen die Beckersche Komödiantengesellschaft in Altona Quartier nimmt. Rosina, erste Ballerina, Expertin für Hosenrollen und über Gebühr neugierig, hat ganz eigene Motive, die Morde aufzuklären...

rororo · 1998 · 333 Seiten


[Note: 4] Dieser Roman ist nicht so toll wie der Vorgänger, besonders der Titel ist irgendwie irreführend. Erst auf den letzten Seiten erfährt man, dass da dann doch kein Komet kam (und die ganze Zeit geht's eh um ein anderes Thema). Die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Claes und Anne geht sich auch etwas seltsam an. Rosina redet teilweise inzwischen auch so, als entstamme sie nicht dem Gauklermilieu. Fast wirkt es so, als sei der Roman nur konstruiert worden, um die Elemente der Geschichte Hamburgs einzubauen, die im ersten Band nicht gepasst haben. [Nicole]


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