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Jürgen Kehrer: Wilsberg isst vietnamesisch

Selten genug kommt es vor, dass der unter chronischem Geldmangel leidende Privatdektiv Georg Wilsberg einen Auftrag ablehnen will. Doch die verwahrloste, offenbar drogensüchtige Frau, die eines Tages ins Büro stolpert und behauptet, ihre Schwester sei ermordet worden, sieht nicht aus wie die Lösung seiner Finanzprobleme. Würde nicht Franka, Wilsbergs Assistentin, ihren Chef überreden - aus dem Fall wäre wohl nie einer geworden. Aber ein bisschen seltsam ist es ja schon, dass eine 29-jährige, bis dahin gesunde Frau, plötzlich eines natürlichen Todes gestorben sein soll. Dass daran weder der Ehemann noch die Polizei etwas Ungewöhnliches finden, weckt Wilsbergs Argwohn. Er überredet Hauptkommissar Stürzenbecher, die schnell geschlossene Akte wieder zu öffnen und eine Obduktion zu beantragen. Und tatsächlich bestätigt sich der Verdacht: Die junge Frau ist ermordet worden. Wilsberg beginnt zu ermitteln und stößt auf weitere rätselhafte Todesfälle im beschaulichen münsterschen Stadtteil Sankt Mauritz. Handelt es sich um eine Mordserie, die unerkannt geblieben ist?

Grafit · 2001 · 188 Seiten


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