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Jürgen Kehrer: Das Schapdetten-Virus

Flaute im Detektivbüro Security Check: Weil nicht mehr genügend Aufträge vorliegen, vermietet die Chefin Sigi Bach ihre Leute als Wachmänner. So kommen Georg Wilsberg und sein Kollege Koslowski zu der Aufgabe, einen Gebäudekomplex der Firma Arilson-Tierforschung im idyllischen Dörfchen Schapdetten in der Nähe von Münster zu bewachen. Im Inneren der Gebäude befinden sich über hundert Affen aus Papua-Neuguinea, die Arilson für medizinische Experimente an Universitäten und Pharma-Konzerne verkauft. Wilsberg und Koslowski nehmen den Job zu leicht. So gelingt es einer Gruppe von radikalen Tierschützern, zwölf Affen zu befreien. Nach einem mittelschweren Wutausbruch ihrer Chefin dürfen die beiden Detektive immerhin wieder ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen. Ihr neuer Auftrag lautet, die entführten Affen zurückzuholen. Doch schon bald muss Wilsberg die nächste Schlappe hinnehmen: Die Veganer übertölpeln ihn und setzen ihn fest. Nach zähen Verhandlungen und einer unbequemen Nacht in Gefangenschaft lassen die Tierschützer den Detektiven schließlich wieder laufen. Wilsbergs anfängliche Freude über die Freiheit schlägt aber schnell um in Panik, denn er muss feststellen, dass mittlerweile seine Chefin Sigi Bach, Kollege Koslowski und der Kontaktmann von der Arilson verschwunden sind und dass sämtliche Polizeieinheiten des gesamten Münsterlandes vor allen Dingen nach einem Mann fahnden: Georg Wilsberg.

Grafit · 1997 · 157 Seiten


[Note: 1] Ich komme selber aus Schapdetten und daher finde ich das Buch natürlich gut.Aber auch sonst kann ich es nur empfehlen. [K]


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