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Jürgen Kehrer: Und die Toten lässt man ruhen

Georg Wilsberg ist Privatdetektiv. Doch da die Detektei nicht einträglich genug ist, um davon leben zu können, betreibt er nebenbei einen Briefmarken- und Münzladen. Was seinen neuen Klienten daran zweifeln lässt, ob Georg Wilsberg der richtige Mann für einen ungewöhnlichen Auftrag ist. Wilsberg soll einen Mord aufklären, der 20 Jahre zurückliegt. Allerdings glaubt außer dem Bruder des Toten, Wilsbergs Klienten, niemand an den Mord, weder die Witwe noch die Polizei. Wilsberg nimmt den Auftrag trotzdem an, in der Hoffnung auf ein paar hundert leichtverdiente Mark. Schon bald stößt er auf polizeiliche Schlampereien und etliche Ungereimtheiten. Als er dann noch von einem Unbekannten überfallen wird, ist auch er davon überzeugt, dass bei dem Tod des hochangesehenen Münsteraner Bauunternehmers nicht alles mit rechten Dingen zuging.

Grafit · 1990 · 166 Seiten


[Note: 3] Verdammt dünn ist der Roman (166 Seiten), so dass ich nur ein paar Stunden brauchte, ihn durchzulesen. Da stimmt das Preisverhältnis leider nicht, und deshalb gabs auch Abzug in der Wertung. Spannend ist die Geschichte aber. Und mit Georg Wilsberg gibt es mal wieder einen dieser Privatdetektive, bei denen das Genre fast film-noir-ähnlich beschrieben wird. [Nicole]


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