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Friedrich Ani: German Angst

Medienhysterie, politische Machtspiele und Ausländerhass: ein ungeschminktes Bild unserer Gegenwart, eine aufschlussreiche Darstellung der dubiosen Angst vor dem Fremden, eine hervorragend recherchierte, unter die Haut gehende Geschichte mit einprägsamen Charakteren und einem atmosphärischen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Der Nigerianer Christoph Arano wird mit seiner Tochter Lucy nicht mehr fertig. Seit dem Tod seiner Frau zettelt sie Schlägereien an, attackiert Mitschüler, begeht eine Straftat nach der anderen. Reaktion der Behörden: Beide sollen ausgewiesen werden. Die Wellen der öffentlichen Meinung schlagen hoch. Da verschwindet plötzlich Aranos deutsche Verlobte. Rechtsradikale haben sie entführt, um die Ausweisung des Schwarzen zu erpressen. Das Schicksal der drei wird zum Spielball von Politik und Meinungsmache.

Droemer Knaur · 2000 · 555 Seiten


[Note: 1] Meiner Meinung nach das beste aller bislang erschienenen Ani-Bücher. Ein packender Thriller bis zum Schluss. Es wird die Geschichte um den aus München abgeschobenen türkischen Serienstraftäter "Mehmet" nacherzählt. [Nihil]

[Note: 1] Lese das 1. Mal ein Buch von Herrn Ani, bin absolut begeistert, sehr gut nachempfundene "Stimmung". [Sybille Thomsen]


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